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<pre>Dies wird sich wohl ebenso der Coach der Nullfünfer von seinem Team wünschen. Denn auch das Bundesliga-Debüt des Mainzer Trainers Sandro Schwarz ging daneben. Die Rheinhessen verloren in der ersten Runde zu Hause gegen Aufsteiger Hannover 96 mit 0:1.  <p> Zwar ist der VW-Klub unter dem Schweizer immer noch unbesiegt, aber eben noch sieglos. Auch spielerisch gab es unter Schmidt nur eine minimale Weiterentwicklung. In Ansätzen ist das von ihm bevorzugte schnelle Umschaltspiel zu erkennen.  <p>  Pikanterweise drohen die Trauben jedoch ausgerechnet gegen den Vorjahresvierten aus dem Kraichgau ganz besonders hoch zu hängen; bereits in den jüngsten drei direkten Duellen vor heimischer Kulisse hatten die Grün-Weißen lediglich bescheidene zwei Zähler eingesackt. <p> Mit Bremen und Wolfsburg treffen am Samstag in der Hansestadt zwei große Verlierer der vergangenen Runde im direkten Vergleich aufeinander. Doch während es in Wolfsburg Jammer auf zumindest mittlerem Niveau gibt, sieht es im hohen Norden ganz ganz finster aus. <p>  Dafür sorgt jedoch nicht zuletzt auch der eigene Abwärtstrend, der sich in alarmierenden Zahlen widerspiegelt: Gerade mal drei Pünktchen aus den jüngsten vier Partien sowie eine Horrorserie von neun aufeinanderfolgenden Auswärtspleiten sprechen diesbezüglich für sich.  </pre>


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<pre>für die Knappen scheint das Derby somit genau zur rechten Zeit zu kommen: Gegen vor der Länderspielpause zumeist nicht ganz glücklich wirkende Westfalen ist für den FC Schalke allemal ein neuerliches Pünktchen drin:  <p> Nach dem fast folgerichtigen Ausgleich von Adam Szalai schienen die Gäste zwischenzeitlich sogar drauf und dran zu sein, das Eröffnungsduell vollends zu den eigenen Gunsten zu drehen.  <p>  Auch die unmittelbar zuvor gegen die auf absoluter Augenhöhe kickende Hertha gesetzte 1:0-Punktlandung schien in erster Linie schmeichelhafter Natur gewesen zu sein — womit es im Verlauf der aktuellen Serie nur an den Siegen gegen Hoffenheim und Leverkusen nichts zu deuteln gab. <p> Ein Auswärtssieg gegen Werder wäre der perfekte Start, ist aber alles andere als leicht zu bewerkstelligen. Wie weiter oben bereits angesprochen, ist Hannover erst ein einziger BL-Sieg auswärts gegen die Bremer geglückt. <p>  Doch trotz des großen Gegenwindes blieb Alexander Nouri, der Mitte September Viktor Skripnik ersetzt hatte, im Amt und führte die Werderaner wieder in die oberen Tabellengefilde. Ein Erfolgslauf mit elf Spielen ohne Niederlage brachte Bremen in Schlagweite zum internationalen Fußballgeschäft.  </pre> 


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<pre> Die TSG ist also gewarnt. Zumal bereits die beiden Pleiten im Europacup (1:2 in Rasgrad, 1:2 gegen Sporting Braga) offenbarten, dass die Nagelsmänner mit nie aufsteckenden und körperlich präsenten Gegnern wie dem FCA ihre liebe Not haben.  <p> „Es gibt Aktionen, die wir zielstrebiger zu Ende spielen könnten. Diese Aufgabe begleitet und schon länger“, so Schwarz, der aber nicht nur die Zielstrebigkeit, sondern vor allem auch die Ruhe im Abschluss vermisst.  <p>  Während sich die Stuttgarter in Ruhe auf dieses „Derby“ vorbereiten können, hat die TSG noch das Spiel in der Champions League gegen Olympique Lyon zu absolvieren. <p>  Immerhin bleibt bis dahin aber noch etwas Zeit, um in der Bundesliga an der Frühjahrsform zu feilen und Selbstvertrauen für diese knifflige Aufgabe zu tanken. Zumal das kommende Wochenende hierfür auch noch den bestmöglichen Gegner parat hält. Die Rede ist vom SV Werder Bremen. <p>  Die Wettfreunde gehen nicht davon aus, dass der BVB in Stuttgart in ein Debakel schlittert, allerdings werden sich die Borussen schwer tun, beim heimstarken VfB zu gewinnen. Nicht umsonst haben die Stuttgarter in den bisherigen sechs Heimspielen erst ein Gegentor zugelassen.  </pre>


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<pre> Kam die TSG gegen klar beherrschte Fohlen nicht über eine zu magere Nullnummer hinaus, musste sich Werder nach einem Kampf mit allen Bandagen letztlich doch dem Tabellenführer beugen.  <p> Video: Augsburgs Daniel Baier sorgte mit seiner obszönen Geste in Richtung Leipzig-Trainer Ralph Hasenhüttl für Aufregung. (Quelle: Youtube/TIME 4 SPORT)   <p> Hinzu kommt, dass mit Zlatko Junuzovic ein absoluter Schlüsselspieler der Werderaner am Wochenende wieder einsatzbereit ist. <p>  Umso mehr gilt dies, nachdem die Fuggerstädter erst am vergangenen Wochenende gegen Gladbach zu überzeugen wussten. Obwohl die Weinzierl-Elf nach rund einer halbe Stunde in Rückstand geraten war, vermochten es die Augsburger, das Spiel noch zu drehen und das innerhalb von gerade mal drei Minuten.  <p> Dies trifft im besonderen Maße auf die Königsblauen zu, denen vor dem Trip in den Kraichgau noch immer ein Platz im unteren Tabellendrittel zugewiesen wird.  </pre>


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<pre> Wenig verwunderlich, dass die Online Wettanbieter vor diesem Keller-Duell die Stuttgarter Hausherren in die Favoritenrolle drängen.  <p> Im Verlauf der besten Saison der Vereinsgeschichte hatte dieser Erfolg aus Sicht der TSG für das ultimative Sahnehäubchen gesorgt. Das anstehende Wiedersehen soll nun den Beweis erbringen, dass das Team auch dauerhaft zu Auftritten auf Augenhöhe in der Lage ist.  <p>  Folglich verspricht es eine Menge Spannung, wie schnell — und vor allem wie erfolgreich — sich das umgekrempelte Wolfsburg in den kommenden Wochen zusammenrauft: Dabei ist es nicht ohne Tücke, dass der Findungsprozess gleich einmal mit einem Sechs-Punkte-Spiel beginnt. <p>  „In der ersten Halbzeit hat sich gezeigt, dass unsere ursprüngliche Herangehensweise zu wenig war, und bei den Ã„nderungen in der Pause wollte ich vorangehen und mutig sein. Denn ich kann der Mannschaft ja nicht die ganzen Tage etwas von Mut erzählen und dann selbst nur nach hinten mauern.“  <p> Gegen ähnlich ambitionierte Gegner hatten sich die Abstiegskämpfer schon zuletzt mehrfach vielversprechend präsentiert.  </pre>


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